Dr. Anthony Fauci war live zugeschaltet. Foto: Health.tech

Vortrag vom Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, die Live zugeschaltet war. Foto: Health.tech

Eine der zahlreichen moderierten Paneldiskussionen mit hochkarätigen Teilnehmenden. Foto: Health.tech

Factory Tour bei Jacob's Basler Leckerly im Rahmenprogramm des Summits. Foto: Health.tech

Start-up Area und Bühne. Foto: Health.tech

Stadtführung durch Basel im Rahmenprogramm des Summits. Foto: Health.tech

Der britische ESA-Astronaut Tim Peake. Foto: Health.tech

Kaspar Sutter, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, bei seiner Willkommensrede. Foto: Health.tech

Die beiden Managing Directors Caoimhe Vallely und Andreas Nef erklärten Sinn und Spirit des Summits – fröhlich, einladend, bewusst bodenständig. Foto: Health.tech

Networking-Bereich. Foto: Health.tech

Zu den Trendstandorten für Investitionen und Partnerschaften gehört China und war mit einem grossen Bereich auf dem Summit vertreten. Foto: Health.tech

Dr. iur. Lukas Engelberger, Vorsteher des Gesundheitsdepartements und Mitglied des Regierungsrates Basel-Stadt. Foto: Health.tech

Health.tech Global Summit 2026: Wenn Zukunftsmedizin plötzlich nahbar wird

Publiziert

In Basel trafen sich vom 3.-5. März 2026 Pioniere aus Medizin, Tech und Politik: Beim Health.tech Global Summit diskutierten sie, wie KI, Prävention und neue Versorgungsmodelle die Medizin verändern – und was davon schon heute in der Praxis ankommt.

Drei Tage lang war Basel Anfang März der internationale Hotspot für digitale Gesundheit: Beim Health.tech Global Summit kamen über 5000 Fachpersonen, mehr als 250 Ausstellende und rund 400 Investoren aus über 60 Ländern im Messe‑ und Congress Center Basel zusammen. Das erstmals in Basel ausgetragene Format versteht sich als globale Plattform für Gesundheitsinnovation, die Technologie, Einsichten und Kollaboration zusammenführt, um konkrete Wirkung für Patientinnen und Patienten zu erzielen.

Inhaltlich folgte das Programm den Schwerpunkten «Preventive & Personal Health», «Next‑Generation Treatment» und «Modernising the Mechanics of Care» – ergänzt um einen eigenen Track zu «AI in Healthcare». Entsprechend reichte die Themenpalette von verbrauchernaher Prävention, Wearables und datengetriebener persönlicher Gesundheit über KI‑gestützte Wirkstoffforschung, dezentrale Studien und neue Therapien bis hin zu hospital‑at‑home‑Modellen, globalen Versorgungspfaden und Fragen der digitalen Infrastruktur und Regulierung.

Der Summit bringt bewusst das gesamte Ökosystem zusammen: Start‑ups, Pharma und Biotech, Spitäler, Versicherer, Technologieanbieter, Regulatoren, Behörden und Investoren. Neben Keynotes, Panels und Workshops bot das Programm Live‑Demos, eine kuratierte Start-up‑Competition, Mentoring‑Formate, Country Pavilions und gezieltes Matchmaking – bis hin zur Filmpremiere «Beyond the Pill» von Jonathan Ramalho, Stadt‑ und Architekturtouren sowie Networking‑Events wie Basel‑ und Hospital‑Tours. Wer alles sehen wollte, scheiterte zwangsläufig an der Fülle – die Veranstalter wiesen gleich zu Beginn augenzwinkernd darauf hin, dass man gezwungen sei, Schwerpunkte zu setzen.

Zum ersten Mal fand der Health.tech Global Summit in Basel statt – einem Ort, den viele Redner als «Herz der europäischen Gesundheitsindustrie» beschrieben: ein globaler Life‑Sciences‑Hub mit über achthundert Unternehmen und rund tausend Forschungsgruppen aus Pharma, Medtech, Chemie und angrenzenden Disziplinen. Zwischen Grosskonzernen, forschungsstarken Universitäten, einem grossen Innovation Park und einer dichten Start-up‑Szene bot die Region den passenden Rahmen für ein Format, das Innovation nicht nur diskutiert, sondern erfahrbar machen will.

Ein Summit mit Festivalcharakter

Schon die Eröffnung auf der Therapeutics Stage setzte den Ton: Nach einer humorvollen Begrüssung durch KI‑Stimmen und einem Imagefilm traten die beiden Managing Directors Andreas Nef und Caoimhe Vallely persönlich auf die Bühne. Sie erklärten Sinn und Spirit des Summits – fröhlich, einladend, bewusst bodenständig. Statt steifem Kongress‑Pathos dominierten Humor, Nähe und Community‑Gedanke. Dass die «wine fountain» als Treffpunkt für informellen Austausch besonders betont wurde und die Event‑App als Herzstück zur Orientierung, Planung und Vernetzung vorgestellt wurde, passte ins Bild: Health.tech versteht sich als Begegnungsplattform, nicht nur als Abfolge von Frontalvorträgen.

Die Wahl Basels als Austragungsort war erklärtermassen kein Zufall. Zwischen Universitätskliniken, globalen Pharmaunternehmen, einem starken Life‑Sciences‑Cluster und einer aktiven Start-up‑Szene bietet die Region ein Ökosystem, das den Anspruch des Summits unterstreicht: Forschung, Entwicklung und Implementierung neuer Lösungen lassen sich hier auf engem Raum erleben.

Vom All in den Klinikalltag

Ein erster inhaltlicher Höhepunkt war der Auftritt des britischen ESA‑Astronauten Tim Peake. Fast sechs Monate verbrachte er auf der internationalen Raumstation ISS und umrundete die Erde in dieser Zeit fast 3000‑mal. In Basel sprach er darüber, wie man Menschen auf einen Einsatz in einer extremen Umgebung vorbereitet – und was sich daraus für die Medizin am Boden lernen lässt.

Der Auswahl‑ und Trainingsprozess bei der ESA dauert etwa ein Jahr und prüft weit mehr als technische Fähigkeiten. Astronautinnen und Astronauten müssen «Jack of all trades» sein, also Multitalente: Sie lernen zusätzliche medizinische, handwerkliche und technische Skills, weil es auf der ISS weder Zahnarzt noch Klempner noch ein grosses Spezialistenteam gibt und das Team Lösungen für viele Probleme selbst finden und umsetzen muss. In Exkursionen werden die Kandidaten bewusst Kälte, Nässe, Hunger und Schlafmangel ausgesetzt, um Charakter, Teamdynamik und den Umgang mit Konflikten unter Druck sichtbar zu machen. Tim Peake war in seiner Kohorte einer der Health‑Verantwortlichen – die Brücke zur Gesundheitsinnovation war also nicht nur metaphorisch.

Im anschliessenden Programm ging es konkret um Forschung und Gesundheit auf der ISS: das Labor im All als einzigartiger Ort für Studien zu Knochen‑ und Muskelabbau, Immunsystem, Alterung oder neuen Therapien. Viele dieser Arbeiten zielen darauf ab, Erkenntnisse zu gewinnen, die später Patienten auf der Erde zugutekommen – etwa durch bessere Medikamente oder Reha‑Konzepte.

Start-ups zwischen KI, Devices und Telemedizin

Nach dem Weltraum ging es zurück auf den Boden – genauer in die Start-up‑Area. Über 150 Jungunternehmen waren mit einer Delegation vor Ort und etwa ein Drittel davon war mit einem Stand präsent. Die vorgestellte Bandbreite reichte von KI‑Lösungen über Medical Devices und Simulationsumgebungen für Spitäler bis hin zu Telemedizin‑Anwendungen für Therapieunterstützung und Adhärenz.

Zu sehen waren beispielsweise Plattformen, die Klinikteams mit Echtzeit‑Simulationen bei der Planung von Abläufen unterstützen, medizintechnische Geräte für Diagnostik und Monitoring im Alltag oder digitale Pfade, die Patientinnen und Patienten durch komplexe Therapieprogramme begleiten. Die Dichte an Ideen machte deutlich: Innovation entsteht heute häufig im Zusammenspiel von Software, Hardware und Service – und selten im Alleingang eines einzelnen Akteurs.

KI im Klinikalltag – von Tumorboards bis Triage

Besonders greifbar wurde dieser Gedanke in mehreren Sessions zur klinischen Entscheidungsunterstützung. Dr. med. Maurice Henkel sprach über ein Beispiel aus dem Universitätsspital Basel und erklärte, wie ein Large Language Modell (LLM) mit Vektor‑Datenbank als «Co‑Pilot» für das Tumorboard genutzt wird. Die Herausforderung: Onkologinnen und Onkologen müssen für jede Fallbesprechung eine Fülle an Akten, Berichten und Befunden durchsuchen, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Das KI‑System hilft, relevante Dokumente und Informationen deutlich schneller zu finden. In einem ersten Use Case liess sich die für die Vorbereitung benötigte Zeit etwa halbieren – bei gleichzeitig höherer Vollständigkeit der Datensichtung.

Der Vortrag ging bewusst auch auf die technische Seite ein: Daten müssen so strukturiert und abgelegt sein, dass ein Modell zielgerichtet suchen kann, ohne an sensiblen Stellen falsche Schlüsse zu ziehen. Zugleich wurde betont, dass es sich um eine ergänzende, nicht ersetzende Funktion handelt: Die Entscheidung bleibt beim interdisziplinären Tumorboard.

Ein weiteres Beispiel kam aus der Radiologie: Gründer Benedikt Schneider von der jungen Firma Floy war selbst Patient und von einer Fehldiagnose nach einer falsch interpretierten Bildgebung betroffen. Statt der Episode den Mantel des Schweigens zu geben, zog er den damals beteiligten Radiologen als engen Partner für die Entwicklung eines KI‑gestützten «opportunistic screening» ins Boot. Die Idee: Die KI wertet bestehende CT‑, MRI‑ oder Röntgenaufnahmen zusätzlich aus und weist Radiologen auf potenzielle Auffälligkeiten hin – etwa für Osteoporose, Mammografien, Herz‑ und Gefässrisiken oder Gelenkveränderungen.

Damit soll nicht nur die diagnostische Trefferquote erhöht, sondern auch die Ermüdung reduziert werden, die mit dem systematischen Durchsehen tausender Bilder einhergeht. Der Mensch bleibt am Steuer: KI sortiert und markiert, die Fachperson trifft die eigentliche Bewertung.

Pflege, Pfade und Versorgung zu Hause

Auf der Care Stage standen Patient Journeys und Versorgungsmodelle im Fokus. Ein Beispiel dafür war das Thema «Home is the new hospital»: MSc Caroline Ringauf spracht über Lösungen, mit denen etwa Dialysebehandlungen in die eigenen vier Wände verlagert werden, um Rehospitalisierungen zu vermeiden, das System zu entlasten und Patienten mehr Komfort zu bieten. Noch sind Fragen der Kostenübernahme und Rückerstattung nicht abschliessend geklärt, doch die Richtung ist klar: Wo medizinisch vertretbar, sollen Behandlungen näher an den Alltag der Menschen rücken.

Telemedizinische Angebote wie virtuelle Erstkontakte oder digitale Pfade, wie sie etwa Santé24 by Swica einsetzt, ergänzen diese Entwicklung. Fenja Persello, Innovation Manager Digital Health und Livia Jacob, Product Owner und Senior Specialist Digital Health zeigten auf, dass diese Angebote insbesondere dort sinnvoll sein können, wo keine körperliche Untersuchung nötig ist – etwa bei psychischen Belastungen oder bei Anliegen, die sich auf Rezepte und Beratung beschränken. Gleichzeitig bleibt der Tarif‑ und Erstattungsrahmen eine Hürde, die vielen Projekten Grenzen setzt.

Gesellschaft unter Druck: Anthony Fauci und die Macht der Desinformation

Einer der emotional stärksten Momente des Summits war der Auftritt von Dr. Anthony Fauci, langjähriger Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) und Berater mehrerer US‑Präsidenten. Aufgrund des Kriegs im Iran und gestrichener Flugverbindungen – ein Thema, das schon andere Speaker betroffen hatte – war er per Video zugeschaltet.

Fauci spannte den Bogen von HIV/Aids über Vogelgrippe und Ebola bis hin zu Covid‑19 und sprach leidenschaftlich über die Rolle der Wissenschaft in Gesundheitskrisen. Besonders deutlich wurde er, als es um politische Eingriffe in die Arbeit des NIH und anderer Bundesbehörden ging. Er schilderte, wie sich die Rolle umkehrt: Früher habe wissenschaftliche Evidenz die Gesetzgebung informiert, heute diktiere in Teilen die Politik, welche Forschung überhaupt stattfinden dürfe – mit potenziell gravierenden Folgen für öffentliche Gesundheit und Systemresilienz, die sich schlimmstenfalls erst in der nächsten Krise voll zeigen werden.

Als grösste Herausforderung nannte Fauci die wachsende Mis‑ und Desinformation. Sie untergrabe das Vertrauen in Wissenschaft und mache es Laien extrem schwer, verlässliche Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen. Das gelte nicht nur im Bereich Infektionskrankheiten, sondern für viele gesellschaftliche Fragen. Die Atmosphäre im Saal war merklich ernst; mehrmals spendete das Publikum langen Applaus, insbesondere als Fauci betonte, wie wichtig Integrität und Wahrheitsorientierung sind – auch dann, wenn wissenschaftliche Botschaften politisch unwillkommen sind.

Tag zwei: Zwischen Standortpolitik und «AI for Good»

Der zweite Tag startete mit einem Blick auf «Basel and the Swiss Healthcare Challenges». Referent Dr. iur. Lukas Engelberger, Vorsteher des Gesundheitsdepartements und Mitglied des Regierungsrates Basel-Stadt, würdigte Basel zunächst als starken Forschungs‑, Entwicklungs‑ und Wirtschaftsstandort für Medizin, Pharma, Chemie und Life Sciences. Gegen Ende wurde es politischer, als er sich zur US‑Forderung äusserte, hochpreisige Early‑Stage‑Therapeutika schneller und breiter verfügbar zu machen. Die Ankündigung, man werde sich hier wohl auf die USA zubewegen müssen, löste im Publikum spürbare Skepsis und kritische Fragen aus – ein Moment, der zeigte, wie eng Versorgung, Preisgestaltung und Geopolitik heute verbunden sind.

Unmittelbar danach folgte eines der meist erwarteten Highlights: die Keynote von Amal Clooney. Die bekannte Menschenrechtsanwältin hätte ursprünglich persönlich nach Basel kommen sollen, war aber aufgrund des Kriegs im Iran und eigener Reiseumstände gezwungen, ihren Beitrag virtuell zu halten. Sie befand sich mit ihrem Ehemann (Schauspieler George Clooney) und ihren Kindern in Dubai, als der Krieg ausbrach, und konnte noch rechtzeitig abreisen, bevor die Situation kritischer wurde. Entsprechend gross war die Erleichterung im Saal, als klar war, dass sie in Sicherheit ist.

Unter dem Titel «AI for Good: Tackling Disparities» sprach Amal Clooney darüber, wie digitale Werkzeuge und KI den Zugang zu Recht verbessern können – insbesondere für Menschen in abgelegenen Gebieten oder in Ländern mit sehr wenigen Rechtsbeiständen pro Einwohner. Sie zeigte, wie etwa Apps erste Orientierung bieten, passende Ansprechpersonen identifizieren oder Fälle strukturieren, bevor Betroffene überhaupt einen physischen Termin wahrnehmen. Im Zentrum stand dabei nicht die Technologie an sich, sondern ihr Potenzial, Machtungleichgewichte zu korrigieren und besonders verletzliche Gruppen zu stärken.

Dass sowohl Clooney als auch der Moderator libanesische Wurzeln haben, war ein persönlicher Sidefact – inhaltlich aber dominierte die Frage, wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Gesundheit zusammenspielen. Wo Zugang zu rechtlicher Unterstützung fehlt, bleibt oft auch der Zugang zu Gesundheitsleistungen prekär; KI‑gestützte Tools können hier ein Einstieg sein, ersetzen aber nicht die politische Verantwortung, faire Systeme zu schaffen.

Smart Hospital, Daten und Digitalisierung

Ein weiteres Highlight auf der Care Stage war der gemeinsame Vortrag von Dr. Daniel Heller Vorsitzender der Direktion des Kantonsspitals Baden (KSB) und Dr. Kurt Höller, Senior Director Digital Affairs und Vertical Market Healthcare bei Siemens zum «Innovation Triangle». Die Referenten beschrieben, wie das neue Spitalgebäude von Beginn weg mit Blick auf Digitalisierung, IoT‑Infrastruktur und künftige Anwendungen geplant wurde. Von der Echtzeit‑Lokalisierung von Geräten über intelligente Gebäude‑ und Prozesssteuerung bis hin zu Co‑Creation‑Projekten mit Start-ups: Das Smart Hospital entsteht nicht erst nachträglich durch Software, sondern bereits in der architektonischen und technischen Grundkonzeption.

Ein Teilnehmender lobte die minutiöse Planung des Umzugs vom alten ins neue Gebäude, die es ermöglichte, den Spitalbetrieb praktisch ohne Unterbruch weiterzuführen. Am dritten Tag konnten Interessierte das KSB gemeinsam mit den Referenten besichtigen und vor Ort sehen, wie sich digitale Infrastruktur, Bau und klinischer Alltag gegenseitig bedingen.

Gleichzeitig wurde in weiteren Programmpunkten und Inhalten deutlich, wo die Grenzen der Digitalisierung aktuell liegen. Apotheken und Pharmazie waren im Programm nur punktuell vertreten, etwa in einem Vortrag von Przemek Grzywa, Mitgründer von Revolve Healthcare, zu digitalen Tools, die Apotheker unterstützen können. Viele Themen – von Remote Care über Mental Health bis hin zur digitalen Souveränität von Ländern wie Dänemark – zeigten, dass Technologie nur ein Teil der Gleichung ist. Governance, Finanzierung, Datensicherheit und Ausbildung bleiben zentrale Faktoren.

Rahmenprogramm: Networking, Stadt und Kultur

Abseits der Bühnen bot Health.tech ein dichtes Rahmenprogramm. Networking‑Lunches und thematische Lounges luden zum Austausch zwischen Start-ups, Investoren und etablierten Playern ein; Workshops drehten sich um Themen wie «Future of Life Sciences», «Human‑Centered and Sustainable Health Tech» oder prädiktives Diabetes‑Management.

Basel präsentierte sich zudem von seiner kulturellen Seite: Architektur‑Touren führten unter anderem über den Novartis Campus, zur Fondation Beyeler, zum Kunstmuseum Basel, zum Vitra‑Campus in Weil am Rhein oder ins Tinguely‑Museum. Culinary Experiences vermittelten lokale Spezialitäten – vom Besuch bei einer Basler Läckerli‑Manufaktur über Brauereiführungen bis hin zu Schokoladen‑Workshops. Stadtführungen machten sichtbar, wie eng die Geschichte der Region mit Chemie‑ und Pharmaindustrie verknüpft ist und wie sich ehemalige Industrieareale zu Innovationsstandorten wandeln.

Fazit und Ausblick

Health.tech in Basel zeigte in verdichteter Form, wie komplex das Feld der Gesundheitsinnovation geworden ist. KI‑Anwendungen für Klinik, Radiologie und Regulatorik, neue Versorgungsmodelle zwischen Spital und Zuhause, Recht und Menschenrechte als Gesundheitsfaktoren, Smart Hospitals, Raumfahrtforschung, Quantum Computing und Datensouveränität – all das stand teilweise parallel auf der Agenda.

Wer den Überblick behalten wollte, war gut beraten, sich auf einige wenige Pfade zu konzentrieren, die für das eigene Arbeitsumfeld besonders relevant sind. Gleichzeitig war genau diese Überfülle ein Teil des Reizes: Sie machte sichtbar, wie viele Stellschrauben es gibt, um Gesundheitssysteme widerstandsfähiger, gerechter und menschlicher zu gestalten.

Nach dem Umzug des Events nach Basel und der gelungenen Premiere an diesem Standort steht fest: Der Summit kehrt im kommenden Jahr an den Rhein zurück. Die Tickets für die nächste Ausgabe sind bereits verfügbar – und wer sich frühzeitig entscheidet, hat zumindest bei der Reiseplanung einen Vorteil in einem Format, das ansonsten vor allem eines ist: die Qual der Wahl im besten Sinne.

EVENTS

INDEX

Weltweit führende internationale Fachmesse für die Vliesstoffindustrie

Datum: 19.-22. Mai 2026

Ort: Genf (CH)

PLMA die Welt der Handelsmarken

Internationale Fachmesse für Produkte wie Frisch-, Kühl- und TK-Lebensmittel, Getränke und haltbare Lebensmittel sowie Non-Food-Kategorien wie Kosmetika, Gesundheits- und Schönheitsartikel sowie Haushalts- und Küchenprodukte.

Datum: 19.-20. Mai 2026

Ort: Amsterdam (NL)

ArbeitsSicherheit Schweiz

Fachmesse für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Datum: 20.-21. Mai 2026

Ort: Zürich (CH)

Start-Up Days

Schweizer Konferenz und Netzwerkplattform für Startups, Investoren, KMUs und Unternehmen

Datum: 21. Mai 2026

Ort: Bern (CH)

CannaTrade 2026

Internationale Hanfmesse und Festival für Business- und Endkunden

Datum: 29.-31. Mai 2026

Ort: Zürich (CH)

HealthEXPO

Messe für die neuesten Entwicklungen und Trends in der Gesundheitsbranche

Datum: 30. Mai 2026

Ort: Basel (CH)

Careum Pflegesymposium

Plattform für den Wissensaustausch in der Pflegewelt

Datum: 9. Juni 2026

Ort: Aarau (CH)

Swissmem Industrietag

Konferenz für die Berufsbildung in der Schweizer Tech-Industrie

Datum: 23. Juni 2026

Ort: Bern (CH)

Swiss Medtech Day

Konferenz der Schweizer Medizintechnikindustrie

Datum: 10. Juni 2026

Ort: Bern (CH)

EPHJ-EPMT-SMT

Internationale Ausstellung für Uhrenindustrie, Mikrotechnologie und Medizinaltechnik

Datum: 10.-12. Juni 2026

Ort: Genf (CH)

Vorsorge-Symposium

Fachmesse 2. Säule sowie ein Vorsorge-Symposium

Datum: 10.-11. Juni 2026

Ort: Zürich (CH)

MedTec Summit

Kongress mit technologie- und marktrelevante Themen aus der Medizintechnik- und Gesundheitsbranche

Datum: 15.-18. Juni 2026

Ort: Berlin (D)

E-Healthcare Circle

Konferenz und Plattform für die digitalen Transformation des Gesundheitswesens

Datum: 15.-16. Juni 2026

Ort: Zürich (CH)

GS1 Excellence Days

Konferenz für Innovationen und Lösungen im Bereich der Standardisierung, Identifikation und Geschäftsprozesse

Datum: 18. Juni 2026

Ort: Bern (CH)

Blezinger Healthcare

Fachkonferenz - Das Pflegeheim der Zukunft

Datum: 25.-26. Juni 2026

Ort: Hasliberg (CH)

maintenance Schweiz

Schweizer Fachmesse für industrielle Instandhaltung und Facility Management

Datum: 26.-27. August 2026

Ort: Zürich (CH)

all about automation

Fachmesse für Industrieautomation

Datum: 26.-27. August 2026

Ort: Zürich (CH)

Swiss Green Economy Symposium

Konferenz zum Thema Wirtschaft und Nachhaltigkeit in der Schweiz

Datum: 2.-4. September 2026

Ort: Winterthur (CH)

Immohealthcare

Konferenz zum Thema Spitalbau und Betrieb

Datum: 9. September 2026

Ort: Basel (CH)

Careum Führungstagung

Fachveranstaltung zu aktuellen Themen und Trends in Management, Führung und Leadership

Datum: 15. September 2026

Ort: Olten (CH)

Ilmac Lausanne

Fachmesse und Branchentreff für die Chemie- und Life-Science-Industrie in der Westschweiz

Datum: 23.-24. September 2026

Ort: Lausanne (CH)

SWISS SVG-Trophy

Schweizermeisterschaft der Spital-, Heim-, Gemeinschafts- und Systemgastronomie

Datum: 19. September 2026

Ort: Rothenburg (CH)

POWTECH

Internationale Fachmesse für Technologien zur Verarbeitung von Pulvern, Feststoffen und Flüssigkeiten

Datum: 29. September -1.Oktober 2026

Ort: Nürnberg (D)

Rehacare

Internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege

Datum: 23.-26. September 2026

Ort: Düsseldorf (D)

HR-Forum HealthCare

Austausch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Personalmanagement im Gesundheitsbereich

Datum: Oktober 2026

Ort: Zürich (CH)

Hey!Circle

Treffen für Neues rund um Früherkennung, Planung und Prozessoptimierung und zukunftsgerichtete Business Intelligence Lösungen

Datum: 24. September 2026

Ort: Zürich (CH)

Chillventa

Weltleitmesse der Kältetechnik

Datum: 13.-15. Oktober 2026

Ort: Nürnberg (D)

SIAL

Internationale Fachmesse für die Lebensmittelindustrie

Datum: 17.-21. Oktober 2026

Ort: Paris (F)

IFAS

Internationale Fachmesse für den Schweizer Gesundheitssektor

Datum: 20.-22. Oktober 2026

Ort: Zürich (CH)

Kommunikations-Summit

Fachveranstaltung, die sich auf die neuesten Trends, Herausforderungen und Best Practices im Bereich Kommunikation im Gesundheitswesen

Datum: 29. Oktober 2026

Ort: Zürich (CH)

ZAGG

Fachmesse für die Gastronomie- und Hotelleriebranche

Datum: 25.-28. Oktober 2026

Ort: Luzern (CH)

Swissmilk-Symposium

Symposium zu aktuellen Ernährungsthemen

Datum: 2. November 2026

Ort: Bern (CH)

St. Galler Demenz-Kongress

Fachveranstaltung, die sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzt

Datum: 11. November 2026

Ort: St.Gallen (CH)

Swiss AgeTech Konferenz

Fachveranstaltung für innovative Technologien für ältere Menschen

Datum: 12. November 2026

Ort: Zürich (CH)

SVG-Symposium

Branchentag für die Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie in der Schweiz

Datum: 12. November 2026

Ort: Zürich (CH)

Compamed

Internationale Leitmesse für den medizintechnischen Zuliefererbereich

Datum: 16.-19. November 2026

Ort: Düsseldorf (D)

Medica

Internationale Fachmesse für Medizintechnik, Medizinprodukte, Elektromedizin, Labortechnik und Diagnostika

Datum: 16.-19. November 2026

Ort: Düsseldorf (D)

Swiss Nurse Leaders

Kongress im Bereich Leadership und Management in der Pflege

Datum: 20. November 2026

Ort: Bern (CH)

AUTOMA+

Kongress für die Pharmaindustrie mit Konzentration auf die digitale Transformation und Automatisierung

Datum: 16.-17. November 2026

Ort: Zürich (CH)

ALL4PACK EMBALLAGE

Leitmesse für die Verpackungs- und Intralogistikbranche

Datum: 24.-26. November 2026

Ort: Paris (F)

Bitkom Digital Health Conference

Konferenz für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Datum: 24. November 2026

Ort: Berlin (D)

LabConCert

Internationale Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik

Datum: 8.-9. Dezember 2026

Ort: Marburg (D)

Heimtextil

Weltweit führende Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien

Datum: 12.-15. Januar 2027

Ort: Frankfurt am Main (D)

World Health Expo

Die World Health Expo ist eine internationale Fachmesse, auf der innovative Lösungen, Produkte und Trends rund um Gesundheit, Medizin und Pflege präsentiert werden.

Datum: 25.-28. Januar 2027

Ort: Dubai (AE)

Empack Schweiz

Schweizer Fachmesse für Verpackungslösungen und -technologien

Datum: 27.-28. Januar 2027

Ort: Zürich (CH)

Logistics & Automation

Fachmesse für Intralogistik, Distribution, Transport und E-Logistik in der Schweiz

Datum: 27.-28. Januar 2027

Ort: Zürich (CH)

Pro Sweets Cologne

Internationale Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie

Datum: 31. Januar - 3. Februar 2027

Ort: Köln (D)

glug.swiss

Schweizer Fachmesse und ein Treffpunkt für die Getränkeindustrie, insbesondere für Brauer und Getränkeproduzenten

Datum: 11.-12. Februar 2027

Ort: Aarau (CH)

BioFach

Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel

Datum: 16.-19. Februar 2027

Ort: Nürnberg (D)

Vivaness

Internationale Fachmesse für Naturkosmetik

Datum: 16.-19. Februar 2027

Ort: Nürnberg (D)

health.tech GLOBAL SUMMIT

HealthTech bezeichnet den Einsatz moderner digitaler Technologien wie Apps, Wearables oder KI zur Verbesserung von Gesundheitsversorgung, Prävention und medizinischer Diagnostik.

Datum: 2.-4. März 2027

Ort: Basel (CH)

LOPEC

International führende Fachmesse mit Kongress für gedruckte Elektronik

Datum: 2.- 4. März 2027

Ort: München (D)

Ostschweizer Food Forum

Fachveranstaltung für die Ernährungswirtschaft in der Ostschweiz

Datum: März 2027

Ort: Weinfelden (CH)

Swiss Abilities

Fachmesse zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens, Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Datum: 12.-13. März 2027

Ort: Luzern (CH)

INTERNORGA

Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien

Datum: 12.-16. März 2027

Ort: Hamburg (D)

Pro Wein

Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen

Datum: 7.-9. März 2027

Ort: Düsseldorf (D)

Forum Kreislaufwirtschaft

Veranstaltung für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in verschiedenen Bereichen

Datum: 18. März 2027

Ort: Zürich (CH)

FutureHealth Basel

Konferenz für die Zukunft des Gesundheitswesens in der Schweiz

Datum: März 2027

Ort: Basel (CH)

Gastia

Ostschweizer Branchentreffpunkt der Gastronomie und Hotellerie

Datum: 21.-23. März 2027

Ort: St.Gallen (CH)

Anuga FoodTec

Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Datum: 23.-26. März 2027

Ort: Köln (D)

LogiMat

Internationale Fachmesse für Intralogistik

Datum: 16.-18. März 2027

Ort: Stuttgart (D)

Trendtage Gesundheit Luzern

Veranstaltung für aktuelle Trends und Perspektiven im Gesundheitswesen

Datum: 10.-11. März 2027

Ort: Luzern (CH)

Schoggifestival

Festival für nachhaltige und faire Schokoladenproduktion

Datum: 21. März 2027

Ort: Zürich (CH)

HR Festival Europe

Messe für HR-Professionals in der Schweiz

Datum: 6.-7. April 2027

Ort: Zürich (CH)

Control

Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung

Datum: 11.-14. Mai 2027

Ort: Stuttgart (D)

LABVOLUTION

Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflow.

Datum: Mai 2027

Ort: Hannover (D)

Achema

Weltleitmesse für Prozessindustrie

Datum: 14.-18. Juni 2027

Ort: Frankfurt am Main (D)

Automatica

Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik

Datum: 22.-25. Juni 2027

Ort: München (D)

LASER World of PHOTONICS

Weltleitmesse und Kongressfür Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik

Datum: 22.-25. Juni 2027

Ort: München (D)

Swiss Medtech Expo

Fachmesse für die Schweizer Medizintechnik

Datum: September 2027

Ort: Luzern (CH)

Ilmac

Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie

Datum: 21.-23. September 2027

Ort: Basel (CH)

CMS Berlin

Internationale Leitmesse für Reinigung und Hygiene

Datum: 21.-24. September 2027

Ort: Berlin (D)

FachPack

Europäische Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik

Datum: 21.-23. September 2027

Ort: Nürnberg (D)

Anuga

Weltweite Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie/Ausser-Haus-Markt

Datum: 9.-13. Oktober 2027

Ort: Köln (D)

LOUPE Europe

Fachmesse für die Etiketten-, flexible Verpackungs- und Faltschachtelindustrie, die sich auf Drucktechnologien, Materialien und Produktionslösungen

Datum: 5.-8. Oktober 2027

Ort: Barcelona (ESP)

A + A

Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten

Datum: 19.-22. Okotber 2027

Ort: Düsseldorf (D)

transport-CH

Schweizer Fachmesse für Nutzfahrzeuge und Automobil-Werkstattbedarf

Datum: 10.-13. November 2027

Ort: Bern (CH)

Pumps & Valves

Fachmesse für industrielle Pumpen, Armaturen & Prozesse

Datum: 1.-2. Dezember 2027

Ort: Zürich (CH)

Swissbau

Fachmesse der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft

Datum: 18.-22. Januar 2028

Ort: Basel (CH)

aqua pro

Schweizer Fachmesse für die Bereiche Trinkwasser, Abwasser und Gas

Datum: Februar 2028

Ort: Bulle (CH)

MedtecLIVE with T4M

Fachmesse für die gesamte Wertschöpfungskette der Medizintechnik

Datum: 2.-4. Mai 2028

Ort: Stuttgart (D)

drupa

Weltweit führende Fachmesse für Drucktechnologien

Datum: 9.-17. Mai 2028

Ort: Düsseldorf (D)

Texcare International

Weltweit führende Fachmesse für die Textilpflegebranche

Datum: 8.-11. November 2028

Ort: Frankfurt am Main (D)

Bezugsquellenverzeichnis